Aus der Region, für die Region!

Wieso ist eine lokale Rohstoffgewinnung wichtig?
Lokale Rohstoffgewinnung
Die Kiesindustrie in der Region 10 ist standortgebunden
Vorkommen
Die Situation in der Region 10
Situation Region 10
Lokaler Rohstoffmangel und seine Folgen
Rohstoffmangel/Folgen
Verantwortung für die Umwelt
Verantwortung für die Umwelt
Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen an die Sand und Kies produzierenden Unternehmen in der Region


Wer steht hinter dem Initiativkreis Sand und Kies?

Wir - der Initiativkreis Sand und Kies - sind mehrere Unternehmen, die für unsere Region 10 Sand und Kies gewinnen. Kurze Wege von den Kieswerken zur Industrie und zum Verbraucher gewährleisten eine nachhaltige und ökonomische Bautätigkeit.

Deshalb ist es wichtig, dass auch in Zukunft Rohstoffe wie Steine und Erden in der Region 10 gewonnen werden können. Eine Zufuhr von Baustoffen aus weit entfernten Kieswerken würde eine immense Belastung für die Umwelt und den Menschen bedeuten. Dies trifft sowohl auf die CO2-Bilanz wie auch auf das Verkehrsaufkommen zu.

Wir stehen für eine nachhaltige, den Anforderungen unserer Bevölkerung entsprechende Rohstoffgewinnung. Dem Natur- und Landschaftsschutz messen wir eine herausragende Bedeutung bei.


Unsere Mitgliedsunternehmen

Firmenname
Anton Eireiner
Rathei
Reisinger
Schielein
Schimmer
Schweiger
Wanner Märker
Bernhard Rott

Aktuelles

Umweltschutzpreis für langjährigen Mitarbeiter der Firma Schweiger

November 2020: Der langjährige Mitarbeiter der Firma Schweiger Karl Lichtenstern hat den Pfaffenhofener Naturschutzpreis 2020 erhalten (Artikel ganz unten auf der Seite). Im Rahmen seiner Tätigkeit bei Schweiger setzte er früh auf Naturschutz in den Abbauflächen und hat so im Arten- und Biotopschutz viele Projekte maßgeblich auf den Weg gebracht. Wir freuen uns sehr mit ihm und gratulieren herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!

20.03.2019  |  Klaus Seitz, Sprecher des Initiativkreises Sand und Kiesgewinnung in der Region, bei der Vorstellung des Rohstoffberichts bei der IHK Ingolstadt.

Wer wir sind und weshalb wir uns für eine Zukunft Donaukies einsetzen.

 Zukunft Donaukies ist eine Initiative von 9 Mittelständler die Kies in der Region 10 gewinnen. 4 Werke sind im Raum Neuburg angesiedelt die anderen in den Gemeindebereichen Geisenfeld, Ingolstadt und Münchsmünster Die Region 10 benötigt  ca. 4 Mio. Tonnen Sand und Kies im Jahr.

Um die Größenordnung zu verdeutlichen: Wir reden hier über ca. 200.000 LKW-Ladungen jährlich. Diese Mengen werden zurzeit noch verbrauchsnah gewonnen und zu einem großen Teil bereits am Ursprungsort zu Transportbeton verarbeitet

Heute beträgt die mittlere Entfernung zu den Bedarfsstellen ca. 20 Kilometer einfache Strecke – also kurze Wege vom Kieswerk zum Verarbeiter. Wir Kieswerker leisten damit einen wesentlichen Beitrag, einen Massenbaustoff kostengünstig und vor allen Dingen auf kurzem Wege zur Verfügung zu stellen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die herausragende Bedeutung einer verbrauchsnahen Rohstoffgewinnung deutlich zu machen. Ohne uns kein Bau. Wir sind sprichwörtlich das Fundament für das dynamische Wachstum in unserer Heimat.

Aber wie sieht die Situation in der Region 10 tatsächlich aus:

Fünf Firmen aus unserem Kreis haben nur noch genehmigte Nassabbauflächen für maximal 2 Jahre Einige der im Raum Neuburg vorhandenen Kiesgewinnungsflächen können nicht verwertet werden. Grund dafür sind die strengen Auflagen zur Wiederverfüllung, die dazu führen, dass oftmals reiner Erdaushub nicht verfüllt werden darf. Ein Genehmigungsverfahren dauert in der Regel mindestens 3 bis 5 Jahre.

Kies ist  im Donauraum geologisch in ausreichender Menge vorhanden, doch der Zugang wird zunehmend künstlich erschwert. Die Ursachen sind u.a. Nutzungskonkurrenz, langwierige Genehmigungsverfahren, mangelnde Bereitschaft der Grundstückseigentümer zum Verkauf und teilweise fehlende Akzeptanz vor Ort.

Nun stellt sich die Frage – weshalb ist das so?

Können die Kieswerkbetreiber nicht planen oder wollen sie ihr Geschäftsmodell einfach aufgeben das sie schon seit Generationen betreiben? Sicherlich nicht. Die Ursachen sind folgende:

Gewinnungsflächen auf Nasskiesvorkommen sind aus vielfältigen Gründen nicht erwünscht Es wird zwar gebaut als gäbe es kein Morgen mehr, woher die Rohstoffe dafür kommen das wird der Markt schon regeln. Kiesabbau ja gerne aber bitte nicht bei uns. Nach diesem Floriansprinzip lassen sich die Probleme aber nicht lösen

Die Anforderungen im Genehmigungsverfahren sind teilweise derart hoch, dass ein wirtschaftlicher Abbau nicht mehr möglich ist Doppelte Ausgleichsflächen, Vorbehalte des WWA, Denkmalschutz, Naturschutz, Abstandsflächen, landwirtschaftliche Vorrangflächen um nur einige zu nennen

 Leider weist der aktuelle Regionalplan zum einen ungenügende Flächen aus und zum anderen häufig Flächen auf denen sich ein Abbau nicht lohnt. Deswegen ist die Fortschreibung des Regionalplans in der Region 10 unbedingt und kurzfristig nötig. Auch das in Vorbereitung auf die Regionalplanfortschreibung erstellte PSU Gutachten ist für uns nicht zielführend, weil die vorgeschlagenen Flächen teilweise – aus verschiedenen Gründen wie – fehlende Infrastruktur, Einwände des WWA (Polder) Mächtigkeit der Vorkommen usw. nicht zum Abbau geeignet sind.

Was bedeutet das für die Bauvorhaben in der Region?

das bedeutet, dass dem Markt in ein zwei Jahren dann 2 Mio. Tonnen aus der regionalen Versorgung nicht mehr zur Verfügung stehen Es wird also Versorgungsengpässe für unsere Region geben und die Rohstoffpreise werden deutlich anziehen. wir reden hier über 80.000 bis 100.000 LKW Ladungen jährlich, die dann über weite Strecken angefahren werden müssen, mit einer dann vielfach höheren Umweltbelastung durch Feinstaub und Verkehr.

Sand und Kies sind frachtintensive Produkte. Bereits ab einer Entfernung von 50 Kilometern übersteigt der Frachtpreis die Rohstoffkosten nd das wirkt sich natürlich auf die Baukosten aus.

Und noch ein ganz wesentlicher Punkt: das nächste Jahrhunderthochwasser kommt bestimmt, nur dann fehlen eben die Mengen Sand und Kies die zur Dammsicherung notwendig sind und in der Vergangenheit das Schlimmste verhindert haben

Fazit:

Wenn wir Umweltschutz ernst nehmen und über Nachhaltigkeit sprechen, führt kein Weg an einer heimischen Rohstoffgewinnung vorbei. Keine andere Industrie gibt der Natur mehr zurück als die Sand und Steine Industrie. Ehemalige Gewinnungsstätten bieten einen Mehrwert sowohl für die Bevölkerung als Naherholungsgebiete  wie auch für die Natur als Biotop, Landschaftssee und Naturschutzgebiet. Eine Alternative zur verbrauchsnahen, regionalen Kiesgewinnung sehen wir nicht.

Aussagen, dass durch Recyclingmaterial der Rohstoffbedarf gedeckt werden kann sind unrealistisch und irreführend. Man müsste ganze Städte dafür abreisen um den Bedarf auszugleichen. Und das soll auch mal gesagt werden, wir planen und genehmigen keine neuen Baugebiete, Güterverteilzentren, Tiefgargen und Brücken Gewerbe und Industriegebiete usw. sondern sorgen maßgeblich dafür, dass sie kostengünstig gebaut werden können.

Um den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit in unserer Region zu gewährleisten brauchen wir ausreichenden und langfristigen Zugang zu den heimischen mineralischen Rohstoffen.

 

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Weigert, das brauchen wir dringend:

eine vorrausschauende und zukunftsfähige Fortschreibung des Regionalplans,

also ganz konkret neue Vorrangflächen zum Abbau von Sand und Kies in der Region 10 Vereinfachte, transparente und kurze Genehmigungsverfahren. Keine Kirchturmpolitik bei der Entscheidung über Abbau­ und Sicherungsfläche sowie die Anerkennung der ökonomischen und ökologischen Bedeutung der Rohstoffbranche

Herr MdL Walter Nussel (CSU) zu Gast beim Initiativkreis Sand und Kies

Ende Oktober 2020 durften wir Herrn MdL Walter Nussel (CSU) bei uns begrüßen.

Zusammen mit Paul Baumann (Anton Eireiner GmbH) und Ludwig Schielein (Firma Schielein aus Geisenfeld) erläuterten Doris Schweiger (Firma Schweiger aus Münchsmünster) und ihr Geschäftsführer Robert Staab dem Landtagsabgeordneten die schwierige Situation der Kies- und Schotterunternehmen in unserer Region.

Anton Eireiner GmbH ausgezeichnet aus

November 2020: Unser Mitgliedsunternehmen, die Anton Eireiner GmbH aus Wemding, wurde ausgezeichnet als "TOP-Arbeitgeber DONAURIES 2020"! Wir sind sehr stolz und gratulieren herzlich! 

Unsere Firmen Heinz Baustoffe und Heinz Transportbeton spenden für krebskranke Kinder
Dezember 2020: Unsere Unternehmen zeigen soziales Engagement: unsere Mitgliedsunternehmen, die Firmen Heinz Baustoffe und Heinz Transportbeton, haben im Dezember 2020  jeweils 5000 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg - Lichtblicke e.V. und die Glühwürmchen Kinderkrebsstiftung e.V. gespendet.

Kontakt

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht per Mail oder über unser Kontaktformular.

 

Ihr Ansprechpartner:

Redaktion
Tel. 08402 9292-0
info@initiativkreis-kies-sand.de


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